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Sturmflutsperrwerk Greifswald-Wieck

3D-Visualisierung des Sperrwerks

3D-Visualisierung des Sperrwerks

Im Generalplan Küsten- und Hochwasserschutz des Landes Mecklenburg-Vorpommern war die Errichtung eines Sperrwerkes in Greifswald-Wieck unter dem Status vorrangiger Dringlichkeit enthalten. Das Bauwerk bildet einen integrativen Bestandteil des zu realisierenden Hochwasserschutzes Greifswald.

Kernstück der Anlage bildet der 21 m breite Hauptverschluss, welcher als Drehsegment ausgebildet wird. Die Nebenöffnungen werden je Seite mit 18 m breiten Schiebetoren verschlossen. Sämtliche Verschlüsse sind im geöffneten Zustand nicht sichtbar. Das Drehsegment ruht in einer Mulde auf der Sohle. Die Schiebetore werden in Kammern im Deich, die erforderlichen Not- und Revisionsverschlüsse in Gruben am und im Deich gelagert.

Die betrieblichen Einrichtungen sind auf Eldenaer Seite konzentriert und bilden mit dem ovalen Steuerstand den markantesten Punkt der Anlage. Ein besonderer Schwerpunkt der Bearbeitung lag auf der Gestaltung und somit der städtebaulichen Eingliederung in den sensiblen Stadtraum.

Auftraggeber: Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern

Bearbeitungszeitraum: 1999 - 2014

Hauptdaten

  • lichte Breite des Hauptverschlusses: 21 m
  • lichte Breite der Nebenverschlüsse: je 17 m
  • Promenade beidseitig auf Niveau: +1,50 m HN
  • Schließwasserstand: +0,56 m HN
  • maximaler Binneneinstau: +1,00 m HN
  • Bemessungshochwasser: +2,90 m HN
  • OK Verschlüsse: +4,65 m HN

Leistungen

  • Studie
  • Variantenvergleich
  • Vorplanung
  • Entwurfs- und Genehmigungsplanung
  • Betriebskostenberechnung
  • Ausschreibung
  • Ausführungsplanung
  • örtliche Bauüberwachung, Bauoberleitung
Baufortschritt im September 2014

Baufortschritt im September 2014

Einbau des Drehsegments

Einbau des Drehsegments

Drehsegment in Revisionsstellung

Drehsegment in Revisionsstellung

Nahaufnahme des Drehsegments

Nahaufnahme des Drehsegments

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