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Hochwasserschutz Penig - Abschnitt B und Dittmannsdorfer Bach

Hochwasserschutzwand mit Natursteinverblendung

Hochwasserschutzwand mit Natursteinverblendung

Das durch Tractebel Hydroprojekt (ehemals Lahmeyer Hydroprojekt) geplante Hochwasserschutzkonzept an der Zwickauer Mulde sah Schutzmaßnahmen für ein 100-jährliches Hochwasser für die Stadt Penig vor. Die Trasse wurde in separate Linien unterteilt: A, B, C1 und D.

Der Abschnitt B erstreckt sich parallel der Lunzenauer Straße und besteht aus zwei Konstruktionsarten. Der erste Wandabschnitt ist ein Ersatzneubau der alten Bruchsteinmauer. Die Gestaltung der neuen Natursteinverblendung und der Einbeziehung von Glasaufsätzen wurden mit der Stadt abgestimmt. Hierzu wurde im Vorfeld ein 1:1-Modell zu Ansichtszwecken erstellt. Der zweite Wandabschnitt führt entlang der Bebauung. Für diesen Abschnitt wurde eine Wand ohne Verkleidung mit Tiefgründung gewählt.

Der Dittmannsdorfer Bach ist ein Gewässer zweiter Ordnung. Er fließt in einem ein offenen Kanalgerinne in Natursteinmauerwerk. Ab der Lunzenauer Straße ist er verrohrt. Die Ersatzbautrasse des Dittmannsdorfer Bachs wird durch gedichtete Betonfertigteile erstellt.

Auftraggeber: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen

Bearbeitungszeitraum: 2009 - 2018

Hauptdaten

  • Bemessungshochwasser: HQ100
  • kein Freibordansatz für Oberkante HWS-Linie
  • HWS-Linie entlang des linken Ufers unterhalb der Muldenbrücke, Länge ca. 450 m mit 2 Konstruktionsarten und Einbindung des ca. 150 m langen druckdicht auszubauenden Dittmannsdorfer Bachs

Leistungen

  • LP 5 bis 9 für die Objektplanung
  • LP 5 und 6 für die Tragwerksplanung
  • Begleiten der drei Vergabeverfahren
  • Koordinieren der Bauüberwachung
  • Verlegen und Einbinden von Medienleitungen
Uferbefestigung mit Wasserbausteinen

Uferbefestigung mit Wasserbausteinen

Anschluss an Bestand

Anschluss an Bestand

Abschnitt B mit zerstörter Verwallung nach dem Hochwasser 2013

Abschnitt B mit zerstörter Verwallung nach dem Hochwasser 2013

linke Uferseite

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