Hochwasser- und Küstenschutz

Stauanlage Quellitzsee Durchführung einer vertieften Überprüfung nach DIN 19700 und DWA-M522

Stauanlage Quellitzsee
Stauanlage Quellitzsee

Die Stauanlage Quellitzsee wurde 1979 fertiggestellt und wird seither von der Gemeinde Döhlau als Badegewässer betrieben. Der See ist ca. 900 m lang, 80 m breit, 6 m tief und hat einen Gesamtstauraum von 130.000 m³. Der Staudamm ist ein Erddamm mit einer Innendichtung aus Lehm. Der Damm hat eine Kronenlänge von 90 m, eine Kronenbreite von 6 m sowie eine Höhe von 8 m über Gelände.

Die Hochwasser­entlastung besteht aus einer betonierten Überlaufschwelle, die in ein Tosbecken mündet. Über die Überlaufschwelle führt eine Brücke, welche für Fußgänger freigegeben ist. Gemäß dem Bayrischen Wassergesetz ist der Quellitzsee als ein Gewässer der III. Ordnung eingestuft. Die Zuverlässigkeit von Stauanlagen ist nach DIN 19700 zu gewährleisten. Der Betrieb und die Unterhaltung liegen in der Verantwortung der Gemeinde. Nach DIN 19700 Teil 10 ist in angemessenen Zeiträumen oder nach außergewöhnlichen Ereignissen die vertiefte Überprüfung einer Stauanlage durchzuführen. Einrichtungen für die Sickerwasser­beobachtung oder für die Messung des Grundwasser­standes sind nicht vorhanden.

Auftraggeber: Gemeinde Döhlau

Bearbeitungszeitraum: 2021 – derzeit

Leistungen:
Anlaufberatung zur Abstimmung mit den Beteiligten, Ortsbesichtigung und Übernahme der vorliegenden Unterlagen
Durchsicht und Auswertung der vorhandenen Unterlagen hinsichtlich Aktualität und Vollständigkeit
Mitteilung von bestehenden Defiziten in den vorliegenden Unterlagen
Unterstützung bei der Bereitstellung fehlender Unterlagen durch Dritte (Aufgabenstellungen, Ausschreibungen, Vergabevorschlag, Eingangsprüfung)
Durchführung vertiefter Überprüfung (Allgemeine Angaben und Beschreibung Stauanlage, Baulicher Zustandsbericht, Erstellung eines Konzepts zur Bauwerksüberwachung)