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12.11.2020

Umweltministerin weiht Hochwasserschutz in Wippra ein

Durchscheiden gemeinsam das Band: v.l.n.r.: Verwaltungsratsvorsitzender Michael Janssen (Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt), Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert, Ortsbürgermeisterin Monika Rauhut (Wippra), Landtagsabgeordneter André Schröder, Landrätin Dr. Angelika Klein (Landkreis Mansfeld-Südharz), Oberbürgermeister Sven Strauß (Sangerhausen), Bundestagsabgeordneter Torsten Schweiger. Bild: Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt

Durchscheiden gemeinsam das Band: v.l.n.r.: Verwaltungsratsvorsitzender Michael Janssen (Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt), Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert, Ortsbürgermeisterin Monika Rauhut (Wippra), Landtagsabgeordneter André Schröder, Landrätin Dr. Angelika Klein (Landkreis Mansfeld-Südharz), Oberbürgermeister Sven Strauß (Sangerhausen), Bundestagsabgeordneter Torsten Schweiger. Bild: Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt

Ein neues Rückhaltebecken bewahrt rund zwanzig Orte an der Wipper vor Überflutung. Tractebel Hydroprojekt plante und überwachte das Dammbauwerk, das nach sechs Jahren Bauzeit eröffnet wurde.

Viele Ortschaften entlang der Wipper leiden unter Hochwasserereignissen. Schäden in zweistelliger Millionenhöhe sind die Folge. Nach sechsjähriger Bauzeit schafft jetzt das neue Rückhaltebecken Abhilfe. Zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Torsten Schweiger, dem Landtagsabgeordneten André Schröder, der Landrätin im Landkreis Mansfeld-Südharz, Dr. Angelika Klein, Sangerhausens Oberbürgermeister Sven Strauß, der Ortsbürgermeisterin von Wippra, Monika Rauhut, und dem Verwaltungsratsvorsitzenden des Talsperrenbetriebes Michael Janssen durchschnitt Sachsen-Anhalts Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert das Eröffnungsband.

Planung und Bauüberwachung

Am Oberlauf der Wipper, direkt oberhalb der Ortschaft Wippra im Landkreis Mansfeld-Südharz, entstand das gesteuerte Hochwasserrückhaltebecken, das für Fische und andere Lebewesen passierbar ist. Ab Mai 2013 war Tractebel Hydroprojekt als Generalplaner für dieses anspruchsvolle Dammbauprojekt tätig und überwachte den Bau. Die Wasserbau-Experten optimierten die vorliegende Entwurfsplanung und erstellten die Ausführungs- und Ausschreibungsplanung. Sie erarbeiteten auch die Standsicherheitsnachweise und planten die Felssicherung. Das Expertenteam übernahm zudem die geotechnische Baubegleitung einschließlich des messtechnischen Monitorings. Mit der Übergabe des Probestauprogramms und der vorläufigen Betriebsvorschrift macht es den Weg frei für die Inbetriebnahme des Beckens.

„Nunmehr kann ein 100-jährliches Hochwasserereignis der Wipper vollständig zurückgehalten und damit das Schadenspotential eines solchen Hochwassers für 21 Ortschaften im Unterlauf entscheidend entschärft werden. Der Hochwasserschutz in der Region wurde nachhaltig gestärkt“, unterstrich Umweltministerin Dalbert anlässlich des feierlichen Eröffnungsakts. 

Besichtigung des komplexen Durchlassbauwerkes. Bild: Tractebel

Besichtigung des komplexen Durchlassbauwerkes. Bild: Tractebel