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Talsperre Klingenberg

Staumauer nach Abschluss der Sanierung

Staumauer nach Abschluss der Sanierung

Die Hauptsperre Klingenberg wurde im Jahr 1914 in Betrieb genommen. Sie dient vor allem der Rohwasserbereitstellung und dem Hochwasserschutz.

Im Ergebnis des Hochwassers 2002 müssen die Hochwasserentlastungs- und die Energieumwandlungsanlage den neuen Bemessungsausflußwerten durch Um- und Neubau angepasst werden.

Das Absperrbauwerk ist eine Gewichtsstaumauer aus Bruchsteinmauerwerk mit gekrümmter Achse. Gegenstand der umfassenden Sanierungsmaßnahmen sind der Neubau eines Kontrollgangs im Mauerkörper, der Neubau der wasserseitigen Dichtwand, der Umbau der Mauerkrone, der Neubau der gesamten Entnahmeanlage und der Umbau der Hochwasserentlastungsanlage.

Der Kontrollgang wurde im Bohr-/Sprengverfahren unter Staubedingungen aufgefahren. Für die umfangreichen Um- und Neubauarbeiten am Absperrbauwerk musste das Staubecken für mehrere Monate entleert werden.

Zur Aufrechterhaltung der Rohrwasserbereitstellung mussten im Vorfeld umfangreiche Umbauarbeiten an der Vorsperre umgesetzt werden und der Neubau eines Hochwasserentlastungsstollens fertiggestellt werden.

Auftraggeber: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen

Leistungszeitraum: 1997 - 2018

Hauptdaten

  • Gestautes Gewässer: Wilde Weißeritz
  • Einzugsgebiet: 89,4 km² (davon 12,3 km² in der Tschechischen Republik)
  • Gesamtstauraum: ca. 18 hm³
  • Mauerhöhe über Gründung: 40 m
  • Krone: L = 310 m, B = 6,2 m
  • BHQ2 = 225 m³/s

Leistungen

  • Entscheidungsvorlagen und Vorplanungen
  • Baugrunderkundung, Bauzustandserkundung
  • Entwurfs- und Genehmigungsplanungen
  • Ausführungspläne und Vergabeunterlagen
  • Begleiten der Vergabeverfahren
  • Bauüberwachung und Objektbetreuung
Neue Stahlbetondichtwand

Neue Stahlbetondichtwand

instandgesetzte Kaskade der Hochwasserentlastungsanlage

instandgesetzte Kaskade der Hochwasserentlastungsanlage

Luftseitiges Baufeld

Luftseitiges Baufeld

Umbau der Mauerkrone während Wiedereinstau

Umbau der Mauerkrone während Wiedereinstau

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