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Talsperre Klingenberg

Staumauer nach Abschluss der Sanierung

Staumauer nach Abschluss der Sanierung

Die Talsperre Klingenberg wurde im Jahr 1914 in Betrieb genommen. Sie dient vor allem der Rohwasserbereitstellung, dem Hochwasserschutz und der Wasserkraftnutzung.

Das Absperrbauwerk - eine Gewichtsstaumauer aus Bruchsteinmauerwerk mit massivem Querschnitt - ist Gegenstand einer umfassenden Sanierungsmaßnahme. Die gesamten Entnahmeanlagen und die zugehörigen Bauwerke, wie Schieberturm und Umleitungsstollen, werden komplett erneuert. Weiterhin werden die Krone und die Wasserseite grundlegend abgedichtet. Im Ergebnis des Hochwassers 2002 erfahren die Hochwasserentlastungs- und die Energieumwandlungsanlage geometrische Veränderungen durch teilweisen Um- und Neubau.

Für das Umsetzen der wasserseitigen Instandsetzungsmaßnahmen am Gesamtbauwerk war die Entleerung des Stauraumes erforderlich. Zur kontinuierlichen Rohwasserbereitstellung aus den benachbarten Talsperren während der Instandsetzung wurde die zu erstellende Ersatzrohwasserentnahme mit Stollen und Vorsperre vorab realisiert.

Auftraggeber: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen

Bearbeitungszeitraum: 1997 - 2013

Hauptdaten

  • Vorfluter: Wilde Weißeritz
  • Einzugsgebiet: 89,621 km²
  • Gesamtstauraum: 18,68 Mio. m²
  • Mauerhöhe über Gründung: 40 m
  • Kronenlänge: 320 m

Leistungen

  • Vorplanung Gesamtmaßnahme
  • Vorplanung Einzelmaßnahmen
  • Entwurfs- und Genehmigungsplanung
  • Ausführungsplanung/Verdingungsunterlagen
Arbeiten an der Wasserseite der Staumauer

Arbeiten an der Wasserseite der Staumauer

instandgesetzte Hochwasser-Entlastungsanlage

instandgesetzte Hochwasser-Entlastungsanlage

Luftseite der Mauer während der Bauarbeiten

Luftseite der Mauer während der Bauarbeiten

Arbeiten während des Staubetriebes

Arbeiten während des Staubetriebes

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